 Barbara Rosenkranz ist eine Frau die sich selbst als Hausfrau bezeichnet und eine sehr nationalkonservative politische Einstellung hat. Zitate wie: „Der Feminismus ist ein Irrweg“ , zeigen das deutlich. In ihrem Buch „MenschInnen“ beschreibt sie...
...als Beispiel, Gender Mainstreaming* als den Versuch nicht die Gleichstellung der Geschlechter zu erreichen sondern deren Aufhebung und die Schaffung eines „geschlechtslosen Menschen.“ Diese Meinung zum Feminismus ist mir zumindest ganz neu, ein geschlechtsloser Mensch was ist das? Bin ich also geschlechtslos wenn ich nicht dem weiblichen Norm entspreche? Wenn ich genau so viel Geld verdienen will wie ein Mann? Wenn ich keine Kinder will oder nicht als Hausfrau arbeiten will? Weil ich mich nicht unterdrücken lassen will? Bin ich dann wirklich geschlechtslos? Aber auch zu diesem Thema findet Babara Rosenkranz eine Antwort: „Es ist klar das der Rang der Frau in unserer Gesellschaft ein gänzlich gleichberechtigter sein muss, da kann es keine Abstriche geben. Ebenso aber ist es eine Tatsache, das erfolgreiche Weiblichkeit und Mütterlichkeit nicht auseinanderfallen dürfen, wenn wir im gesamten eine Zukunft haben wollen.“ Das heißt im Grunde genommen ist Gleichberechtigung nichts schlechtes, aber ebenso nicht möglich weil wir sonst keine Zukunft haben würden! und was versteht sie unter Weiblichkeit, ist die Weiblichkeit das was uns zu einem nicht geschlechtslosen Menschen macht? Ist Frau sein im Sinne von Rosenkranz reduziert auf Kinder kriegen, Hausfrau spielen und Männer bedienen? Zu Recht warf Nationalratspräsidentin Barbara Prammer Rosenkranz vor, in ihren Äußerungen einen regelrechten „Kult“ um die Mutterschaft zu pflegen und Frauen auf die Rolle als Mutter reduzieren zu wollen. „Ihr Frauenbild gehört ins 18., aber nicht ins 21. Jahrhundert“, sagte Prammer. Die Realität weiblicher Lebenswelten sehe ganz anders und vielfältiger aus. „Moderne Frauenpolitik muss es Frauen ermöglichen, Familie zu haben und beruflich eigene Wege zu gehen.“ Im Grunde genommen ist alles von Rosenkranz nur ein hin und her Gerede aber im Endeffekt drückt sie meiner Meinung nach deutlich aus, das es dennoch das beste für die Menschheit wäre wenn alle Frauen zuhause mit Kleid und zehn Kindern den ganzen Tag putzen, kochen usw. würden, da wir sonst aussterben würden. Aber natürlich ist mit „WIR" nicht die Menschheit im Allgemeinen gemeint, sondern natürlich wir Österreicher/innen. Denn um unsere eigene Rasse nicht aussterben zu lassen, müssen wir Österreicherinnen natürlich genug Kinder bekommen. Nur so wäre es uns möglich Ausländer in ihr Herkunftsland zurückzuschicken und unsere eigene "Rasse" die Herrschaft Österreichs zu überlassen. Mein Tipp an Frau Rosenkranz: "Schauen Sie sich einfach mal ins Telefonbuch und lesen Sie die Nachnamen. Österreich ist ein Land das aus Menschen verschiedenster Nationen besteht und das schon seit hunderten von Jahren - und übrigens ist "Rosenkranz" auch kein österreichischer Nachname.
Von Nina Andree
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